Mit der schrittweisen Umstellung privater und gewerblicher Fahrzeugflotten auf elektrische Antriebe wächst der Bedarf an Ladeinfrastruktur. Die neue Plattform STELE fördert den gezielten Austausch zwischen Verteilnetzbetreibern, Logistikunternehmen, Verkehrsbetrieben, Ladeinfrastrukturbetreibern und weiteren zentralen Akteuren. Im Rahmen der 2. Mobilitätskonferenz des BMIMI findet heute der offizielle Kickoff statt.
Österreich hat sich ambitionierte Ziele für die Energiewende und nachhaltige Mobilität gesetzt. Die Dekarbonisierung des Straßenverkehrs ist ein zentrales Ziel für die kommenden Jahre. Die Plattform STELE ermöglicht und begleitet diesen Hochlauf der Elektromobilität und deren intelligente Integration ins Stromnetz. STELE bringt als österreichweite Plattform Akteure aus Elektromobilität, Energie und Infrastruktur zusammen, um die Netzintegration – insbesondere für schwere Nutzfahrzeuge und Busse – gemeinschaftlich zu gestalten.
STELE wurde vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur initiiert und wird im Auftrag und aus Mitteln des Klima- und Energiefonds implementiert. Die Entwicklung erfolgt über ein internationales Konsortium.
Bundesminister Peter Hanke: „Um die Herausforderungen der Mobilitätswende zu meistern und als Standort Österreich weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht es eine zukunftsfitte Infrastruktur. Das gilt insbesondere auch für den Ausbau der E-Mobilität. Investitionen dafür müssen gezielt und bedarfsgerecht erfolgen. Daher ist es umso wichtiger, die relevanten Akteure zu vernetzen und mit STELE eine zentrale Plattform für alle Beteiligten zu schaffen.“
Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Bernd Vogl: „Mit dem Projekt STELE wollen wir für einen strukturierten Austausch zwischen Netzbetreibern und großen Verbrauchern der E-Mobilität sorgen und eine optimale Integration der Elektromobilitätsanforderungen in die Stromnetze ermöglichen. Unser Ziel ist es, praxisnah zu arbeiten und mit STELE einen entscheidenden Beitrag zur Dekarbonisierung des Schwerverkehrs und zur Stabilität des Stromnetzes zu leisten. “
Gemeinsam Hürden identifizieren und abbauen
Die Transformation des Mobilitätssystems ist eine gemeinschaftliche Aufgabe und erfordert intensive Zusammenarbeit. STELE erfasst deshalb die Bedarfe, vernetzt die relevanten Akteure miteinander, stellt Informationen bereit und entwickelt Handlungsoptionen. Indem die unterschiedlichen Perspektiven zusammengeführt werden, können Hürden und Hemmnisse bei der Integration von Elektromobilität in das Stromnetz identifiziert und abgebaut werden.
STELE wirkt in ganz Österreich
Hinter STELE steht ein internationales Konsortium, das fachliche Expertise mit regionaler Verankerung verbindet. Das Konsortium besteht aus dem Reiner Lemoine Institut (Berlin), der Grazer Energieagentur, UIV Urban Innovation Vienna (Wien), Kairos (Bregenz) und Localiser (Berlin).
Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.
Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.
Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.