Berlin, 09. Januar 2025 – Das Laden von E-Autos kann in Frankfurt, Stuttgart und Leipzig teuer werden, denn die Kosten für Ladevorgänge sowie die Blockiergebühren sind hier bundesweit am höchsten. E-Autofahrer in Münster und Wuppertal können dagegen aufatmen bei den Ladekosten. Das geht aus einer Untersuchung des Energieunternehmens Enpal (www.enpal.de) hervor. Für die Untersuchung wurden die Daten zu Ladevorgängen an AC- und DC-Ladestationen sowie die Blockiergebühren der öffentlichen Ladeinfrastruktur der Stadtwerke in 20 deutschen Städten analysiert. Zusätzlich wurden in der Untersuchung die Kosten für Ladekarten berücksichtigt.
Ladepunkte in Stuttgart am teuersten, in Münster am billigsten
Nirgends ist das Auftanken von E-Autos so teuer wie an den Stuttgarter DC-Ladepunkten, denn hier werden 0,79 Euro pro kWh fällig. Nicht nur teuer, sondern auch umständlich scheint der Ladevorgang in Frankfurt am Main zu sein. In der hessischen Hauptstadt beträgt der Preis für Ad-hoc-Laden 0,70 Euro pro Kilowattstunde. Hierfür ist allerdings die Nutzung einer App erforderlich; andernfalls fallen zusätzlich sechs Cent pro Minute an. München komplettiert das Treppchen mit 0,69 Euro pro kWh. Die Nutzung von DC-Ladestationen ist in Münster mit 0,47 Euro hingegen am günstigsten.
Die Unterschiede werden am folgenden Beispiel deutlich: Das komplette Aufladen eines Volkswagen ID.4 mit einer Batteriekapazität von 52 kWh kostet an einer DC-Ladesäule in Stuttgart etwa 41 Euro, während in Münster dafür weniger als 25 Euro anfallen.
Bei AC-Ladestationen sieht es ein wenig anders aus: Hier führt Leipzig zusammen mit Frankfurt am Main das Ranking an, mit 0,58 Euro je Kilowattstunde. Den dritten Platz teilen sich allerdings drei Städte: Stuttgart, Berlin und Augsburg (0,55 Euro). Dabei gibt es in Augsburg ähnliche Auflagen für E-Autofahrer wie in Frankfurt am Main. Wer in der bayerischen Großstadt ohne die SWA-Ladekarte tankt, muss mindestens vier Cent pro kWh mehr bezahlen.
Blockiergebühren in Leipzig am höchsten
Nicht nur beim aktiven Laden fallen die Kosten in Leipzig mit am höchsten aus, sondern auch das Blockieren einer Ladesäule kann ins Geld gehen: 0,83 Euro fallen hier pro Minute an. Mit großem Abstand folgt erneut Frankfurt mit 0,11 Euro, jedoch fällt hier die Strafe bei DC-Ladesäulen schon ab der 46. Minute an. Nur einen Cent weniger müssen vergessliche E-Autofahrer in Wuppertal, Mannheim, Düsseldorf, Bremen und Bonn pro Minute zahlen. In Dresden und Hamburg sind die Blockiergebühren unschlagbar, denn hier fallen gar keine Gebühren an. Die Bestellkosten für Ladekarten sind in Wuppertal, Stuttgart und Mannheim mit 15 Euro am höchsten. Die bayerischen Städte München und Nürnberg ergänzen das Ranking mit 11,90 und zehn Euro.
Alle Ergebnisse der Untersuchung finden Sie hier:
https://www.enpal.de/wallbox#info
Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.
Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.
Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.