Russland – pv magazine Deutschland
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Russland

Energiewende bedeutet Verteidigung unserer Freiheit

Oder: Wie unsere fossile Abhängigkeit unsere Sicherheit bedroht

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Talsohle statt Renaissance – Globaler Ausbau der Atomkraft kommt auf 3,9 Gigawatt

2024 gingen nur eine Handvoll neuer Reaktoren ans Netz. Einige wurden unterdessen auch stillgelegt. Unterm Strich stieg die Zahl der im Betrieb befindlichen Reaktoren um zwei. Lange Bauzeiten, hohe Kosten und Finanzierungsrisiken lähmen privatwirtschaftliches Interesse an der Atomkraft.

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Monatliches Energiemarkt-Update: Vorbereitung auf die Wintersaison

Mehr Interkonnektor-Kapazität in Europa, stabile Kernkraftwerke in Frankreich und Sorgen um Gastransit durch die Ukraine beschäftigen Strommarktanalyst Andy Summer beim Schweizer Stromkonzern Axpo in diesem Monat.

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Monatliches Energiemarkt-Update: Mildes Wetter und gestärktes Vertrauen in die Kernenergie mindern Winterrisiken

Die milden Wetterbedingungen im September führten zu einer Verbesserung des Energieausblicks für Europa und zu einer Minderung der Risiken für die Winterversorgung. Rekordhohe Durchschnittstemperaturen schwächten die noch immer unterdurchschnittliche Nachfrage zusätzlich ab. Der Beginn der Heizperiode verschob sich damit mindestens auf Oktober. Auf der Angebotsseite verbesserten die starken Niederschläge in den nordischen Ländern die Wasserbilanzen, […]

Abhängigkeit von Energieimporten aus Russland sinkt stark

Bei Öl und Kohle haben Importe aus Russland heute nur einen geringen Anteil an den Gesamteinfuhren, meldet das Bundeswirtschaftsministerium. Auch bei Erdgas ist die Abhängigkeit zuletzt deutlich gesunken – aber immer noch hoch.

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DIW hält Kohleausstieg bis 2030 auch ohne Erdgas aus Russland für machbar

Ein kurzfristiger Stopp der Gas- und Kohleimporte aus Russland gefährdet die Stromversorgung nicht, so die Forscher. Die AKWs können wie geplant Ende 2022 vom Netz gehen. Eine Bedingung dafür ist der Erneuerbaren-Ausbau wie ihn das Osterpaket der Bundesregierung vorsieht.

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Greenpeace plädiert für Friedensabgabe auf russisches Erdgas

Eine Abgabe lässt sich schnell umsetzen und wirkt zielgenauer als ein Gasembargo, so Greenpeace. Aus Deutschland fließt 2022 wohl doppelt so viel Geld für Erdgas nach Russland wie im Vorjahr.

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Bundeswirtschaftsministerium ruft Frühwarnstufe des Notfallplans Gas aus

Nach Angaben des Ministers ist die Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet. Dennoch braucht es weitere Vorsorgemaßnahmen für den Fall, dass der Konflikt mit Russland eskaliert. Habeck ruft alle zur Reduzierung des Gasverbrauchs auf. Bund und Länder sind sich zugleich einig, dass es schnell mehr Erneuerbare und eine Steigerung der Energieeffizienz braucht.

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Deutschland reduziert Abhängigkeit von russischen Öl- und Kohlelieferungen „mit hohem Tempo“ bei Öl und Kohle – nur beim Gas klemmt es noch

Das Bundeswirtschaftsministerium verweist in seinem „Fortschrittsbericht Energiesicherheit“ insbesondere auf die Diversifizierung bei Kohle und Öl. Die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu reduzieren, wird hingegen als anspruchsvoll beschrieben. Für ein Embargo reicht es nach Ansicht von Habeck noch nicht.

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Agora Energiewende: Photovoltaik, Windkraft und Energieeffizienz als kurzfristiger Gasersatz

Der Zubau von 84 Gigawatt Photovoltaik-Anlagen sowie 44,5 Gigawatt Windkraftanlagen, davon 39 Gigawatt Windkraftanlagen an Land sind entscheidend, um im Stromsystem innerhalb von fünf Jahren 50 Terawattstunden Erdgas zu ersetzen. Eine ambitionierte Wärmewende, höhere Energieeffizienz und ein Brennstoffwechsel könnten bei einem Ausfall der Gasimporte als Kompensation ebenso wichtig werden.

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