Die französische Energieregulierungsbehörde Commission de Régulation de l'Énergie (CRE) hat die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Dachanlagen bis 500 Kilowatt Leistung für den Zeitraum Februar bis Juni 2025 veröffentlicht.
Für im Februar und März ans Netz angeschlossene Anlagen mit Volleinspeisung zwischen drei und neun Kilowatt Leistung beträgt die Vergütung 9,87 Cent pro Kilowattstunde. Wie hoch der Satz für diese Leistungsklasse im April, Mai und Juni liegt, wurde noch nicht veröffentlicht.
Für Photovoltaik-Anlagen mit Volleinspeisung zwischen 9 und 36 Kilowatt beläuft sich die Vergütung bei Netzanschluss zwischen Februar und Juni auf 12,95 Cent pro Kilowattstunde. Bei Anlagen von 36 bis 100 Kilowatt werden 11,26 Cent gezahlt.
Photovoltaik-Anlagen zwischen 100 und 500 Kilowatt Leistung mit Volleinspeisung erhalten 10,23 Cent pro Kilowattstunde, wenn sie zwischen dem 1. Februar und dem 27. März 2025 ans Netz angeschlossen wurden. Bei einem Netzanschluss zwischen dem 28. März und dem 30. Juni 2025 sind es 9,50 Cent.

Grafik: Commission de Régulation de l'Énergie (CRE)
Weniger Investitionszuschuss, weniger Vergütung
Die Investitionszuschüsse für Anlagen mit Überschusseinspeisung liegen nun zwischen 10 und 21 Cent pro Watt, je nach Anlagengröße.
Die Vergütung für überschüssigen Strom aus Photovoltaik-Anlagen bis zu 100 Kilowatt Leistung, die im Rahmen des Net-Metering betrieben werden, betragen je nach Monat des Netzanschlusses und Anlagengröße zwischen 4 und 12,69 Euro pro Kilowattstunde.
Das französische Ministerium für den ökologischen Wandel hatte Mitte Februar 2025 angekündigt, die Einspeisevergütung deutlich zu reduzieren. Die Photovoltaik-Branche des Landes warnte daraufhin vor einem Zusammenbruch des Marktes.
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Sehe ich das so richtig das die kleinsten Anlagen (Balkonanlagen) nur noch 4 cents statt vorher 12,69 cents/kWh bekommen?
“…betragen je nach Monat des Netzanschlusses und Anlagengröße zwischen 4 und 12,69 Euro pro Kilowattstunde.“
Das wird ja hoffentlich ein Fehler sein.