Weltweit wurden 2024 insgesamt 452 Gigawatt Photovoltaik-Leistung zugebaut

Solar und Wind in China

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Weltweit waren Ende 2024 Erneuerbare-Anlagen mit einer Leistung von 4.448 Gigawatt installiert, meldet die Internationale Agentur für erneuerbare Energien (Irena). Davon kamen 585 Gigawatt im vergangenen Jahr hinzu – ein neuer Rekord. Die Photovoltaik hat daran einen Anteil von 452 Gigawatt. Deren global installierte Leistung stieg damit um 32 Prozent auf 1.865 Gigawatt.

Die Irena weist darauf hin, dass die Zubaurate von 2024 nicht genügt, um die für das Pariser Klimaziel notwendige Verdreifachung des Erneuerbaren-Zubaus bis 2030 zu erreichen. Dafür muss die Erneuerbare-Leistung jährlich um knapp 17 Prozent gesteigert werden – im letzten Jahr wurden nur gut 15 Prozent erreicht.

Ausbau-Dynamik ist in Asien am stärksten

Der starke Photovoltaik-Zubau im vergangenen Jahr wurde vor allem von China getragen. Dort kamen 278 Gigawatt Leistung hinzu. Das entspricht 62 Prozent des Zubaus. Dahinter folgen die USA mit 38 Gigawatt, ein Plus von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf Rand Drei steht Indien (25 Gigawatt), dahinter kommen Brasilien und Deutschland (je 15 Gigawatt) – wobei die Bundesnetzagentur den Photovoltaik-Zubau hierzulande mit gut 16 Gigawatt angibt.

Bei der Windenergie an Land und auf See nahm die installierte Leistung 2024 um 113 Gigawatt zu, ein Plus von elf Prozent. Die Gesamtleistung beläuft sich 1.133 Gigawatt. Damit reiht sie sich hinter der Wasserkraft ein, deren installierte Leistung bei 1.283 Gigawatt liegt. Hier kamen 2024 weltweit 15 Gigawatt hinzu.

Mit 54 Prozent entfällt gut die Hälfte der weltweit installierten Erneuerbare-Leistung auf Asien. Dort war die Ausbaudynamik 2024 mit einem Plus von 22 Prozent am größten. Europa hat einen Anteil von 19 Prozent, die Leistung stieg im letzten Jahr um neun Prozent. Auf Nordamerika entfallen 13 Prozent, bei einem Zuwachs von neun Prozent in 2024.

„Erneuerbare Energien sind dabei, das Zeitalter der fossilen Brennstoffe zu beenden“, kommentiert UN-Generalsekretär António Guterres die Irena-Zahlen. „Die Umstellung auf saubere Energie muss jedoch schneller und gerechter vonstattengehen, damit alle Länder die Chance haben, in vollem Umfang von billiger, sauberer erneuerbarer Energie zu profitieren.“

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