Altenso und der Kölner Energieversorger Rheinenergie wollen bei der Entwicklung von Batteriespeicherprojekten kooperieren. Gemeinsam planen sie Projekte mit mehreren Megawatt Leistung.
„Als ganzheitlicher Lösungsanbieter mit Fokus auf der Integration komplexer Energiesysteme haben wir weltweit bereits erfolgreich Systemlösungen für Batteriespeicherprojekte mit einer Gesamtleistung von über 1,5 Gigawatt realisiert“, sagt Burkhard Söhngen, Geschäftsführer von Altenso. „Mit Rheinenergie haben wir nun einen erfahrenen Partner an unserer Seite, mit dem wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur erneuerbaren Energieversorgung in Deutschland leisten.“
Das Portfolio an neu zu entwickelnden Speicherprojekten umfasst sowohl Standalone-Batteriespeicher in der Nähe von Umspannwerken als auch sogenannte Co-Location-Speicher, die an neu geplante oder bestehende Windkraft- und Photovoltaikanlagen angeschlossen werden. Durch diese Kombination soll die Integration erneuerbarer Energien ins Netz optimiert und die Versorgungssicherheit erhöht werden.
Altenso, eine hundertprozentige Tochter der SMA Solar Technology AG, wird im Rahmen der Kooperation für den Bau und die Wartung der Batteriespeicheranlagen verantwortlich sein. Die Vermarktung der gespeicherten Energie übernimmt Rheinenergie Trading, die Handelstochter der Rheinenergie AG, wie aus der Meldung hervorgeht.
„Die Stromvermarktung aus Batteriespeichern eröffnet uns ein neues Geschäftsfeld, das in Zukunft rasant wachsen wird“, sagt Stephan Segbers, Chief Operating Officer der Rheinenergie. Seit Sommer 2024 betreibe Rheinenergie bereits einen Batteriespeicher am bislang größten Solarpark in den Gemeinden Lärz und Rechlin in Mecklenburg-Vorpommern. Dieses Engagement baue der Stromversorger nun weiter aus. Durch die frühzeitige Marktpräsenz in diesem Geschäftsfeld werde man versuchen, Wettbewerbsvorteile zu sichern. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Altenso, einem international führenden Systemintegrator mit umfangreicher Projekterfahrung und Expertise im Bereich erneuerbarer Energien.“
Das erste gemeinsame Projekt wird im niedersächsischen Einbeck realisiert. Die Anlage soll eine Leistung von 24,5 Megawatt und eine Kapazität von 64 Megawattstunden aufweisen. Der Bau habe bereits begonnen, die Inbetriebnahme sei für Anfang 2026 geplant.
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