Die Envia Therm GmbH und die ASG Versum-Gruppe haben das Gemeinschaftsunternehmen Ventura Holding GmbH gegründet. Es sei als gemeinsame Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft für die Umsetzung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit 700 Megawatt Gesamtleistung in Mitteldeutschland gedacht, erklärten die Unternehmen am Montag. Die ASG Versum-Gruppe bringt dabei ihre Projekt-Pipeline ein und entwickelt die Photovoltaik-Projekte bis zur Baureife.
Die Projekte – die vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg gelegen sind – befänden sich in einem unterschiedlichen Planungs- und Entwicklungsstadium, erklärte ASG Versum-Vorstand Christof Schmieg auf Nachfrage von pv magazine. Ziel sei es, die Entwicklung aller Projekte bis Ende 2027 abzuschließen. Bis 2030 sollen sie dann auch gebaut sein, wobei die ASG Gruppe einen Teil davon selbst realisieren will, wie Schmieg weiter sagt.
Die Baugenehmigung für das erste Photovoltaik-Projekt mit etwa 72 Megawatt wird noch für dieses Jahr erwartet. Die Kooperation mit Envia Therm sichert die Vorfinanzierung der Projektentwicklung. Nach der Inbetriebnahme sollen die Photovoltaik-Anlagen von der Ventura Holding als IPP auch betrieben werden.
Ziel von ASG Versum ist die Entwicklung von Erneuerbaren-Anlagen mit insgesamt vier Gigawatt bis 2034. Daraus soll dann ein eigener Kraftwerkspark aufgebaut werden. Neben Photovoltaik solle bei den Anlagen auch die Kombination mit Speichern geprüft werden, so Schmieg. Zudem könnten einige Projekte eventuell auch noch größer ausfallen als aktuell geplant.
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Ich frage mich wie lange der pv Zuwachshype noch dauern soll bis das Netz zusammenbricht. Wir haben immer mehr Phasen mit negativen Strompreisen. Nach der Insolvenzwelle bei den Installateuren wird es eine Insolvenzwelle bei Betreibern geben.
Wir brauchen dringend Innovation bei den Speicherlösungen und keine weiteren Förderungen beim pv Ausbau.
Diethard Plohberger schreibt.
Wir brauchen dringend Innovation bei den Speicherlösungen und keine weiteren Förderungen beim pv Ausbau.
@ Diethard Plohberger
Zuerst müssen aber die Erneuerbaren wieder vorrangig verbraucht werden, wie das bis 2010 Gesetzt war.
Energiewende heißt doch Kohle verdrängen, und nicht den Ausbau der Erneuerbaren bremsen.
Schauen Sie mal hier:..
https://www.energiezukunft.eu/politik/braunkohle-und-atomkraftwerke-verstopfen-die-netze/?L=0&tx_pwcomments_pi1%5Baction%5D=new&tx_pwcomments_pi1%5BcommentToReplyTo%5D=1630&tx_pwcomments_pi1%5Bcontroller%5D=Comment
ZITAT:…2.05.2017 – Die aktuelle Studie des Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) zeigt, dass Braunkohle- und Atomkraftwerke kaum auf Lastschwankungen und negative Strompreise reagieren. Das belaste die Stromnetze und führe zu erhöhten Kosten für die Netzsteuerung sowie zur Abschaltung von erneuerbaren Energiequellen. Gegenwärtig produzieren konventionelle Kraftwerke in Deutschland nahezu durchgehend etwa 25 Gigawatt Strom, selbst dann, wenn in hohem Maße Erneuerbare Energien zur Verfügung stehen. ZITAT ENDE