Longi tritt RE100 bei und will 100 Prozent erneuerbare Stromversorgung bis 2028

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Die Longi Green Energy Technology Co., Ltd. ist in der vergangenen Woche der globalen Initiative RE100 beigetreten. Sie versammelt die finanzstärksten Konzerne weltweit, die sich verpflichten, ihre Stromversorgung bis spätestens 2050 komplett auf erneuerbare Energien umzustellen. Die meisten, dort vertretenen Unternehmen wollen dieses Ziel bereits viel früher erreichen. So auch Longi. Es hat eine Selbstverpflichtung abgegeben, bis 2027 das Zwischenziel von 70 Prozent zu erreichen. Bis 2028 sollen dann 100 Prozent der globalen Operationen mit erneuerbaren Energien zu versorgen.

Bisher sind nur wenige Unternehmen der Photovoltaik-Branche bei RE100 vertreten. Dies liegt auch daran, dass gewisse Vorgaben für die Aufnahme existieren. So müssten die Unternehmen zu den „Global Furtune 500“ oder vergleichbaren Ranglisten gehören. Zuletzt waren Jinko Solar und Baywa der Initiative beigetreten. Der deutsche Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, die Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Energien bereits in diesem Jahr zu erreichen – und zwar für alle seine Geschäftstätigkeiten weltweit.

Mit dem Beitritt zur RE100 Initiative übernimmt Longi eine größere Verantwortung für die weltweite Entwicklung der kohlenstoffarmen Wirtschaft und die Erreichung der Klimaziele, wie es von dem Unternehmen hieß. Der chinesische Konzern habe 2016 damit begonnen, erneuerbare Energien für die Stromerzeugung einzusetzen. Um die 100 Prozent zu erreichen, soll nun das Konzept „Solar für Solar“ umgesetzt werden. Ziel sei eine „negative Kohlenstoffbilanz“. Zusätzlich wurden und werden auch „Green Electricity Certificates“ in China erworben.

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