Am 24. Juni bietet der pv magazine Focus 2026 kompakte Experteneinblicke zu bankfähigen BESS-Projekten und optimiertem Energiemanagement für Residential- und C&I-Anwendungen in Europa.

Fassadenverkleidungen aus Photovoltaikmodulen sind teilweise günstiger als aus Holz oder Kunststoff und sie erzeugen zusätzlich Strom. Es werden aber geprüfte und vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassene Photovoltaik-Module benötigt, die selten sind.
Im pv magazine Podcast diskutieren wir die Spielregeln dieses besonderen Marktsegmentes und schauen uns auch die Marktaussichten für Parkplatzüberdachungen an.
Wie sich mit Wasserstoffnetzen die Stromnetze besser auslasten lassen
An welchen Stellen es für Installateure sinnvoll ist, nicht nur Photovoltaik, sondern diese in Kombination mit kleinen Windenergieanlagen anzubieten, beschreibt Agnieszka Prochowicz-Kobryń von Freen.
Andy Sommer von Axpo lässt die Entwicklungen auf den Energiemärkten im April Revue passieren.
Im April 2026 sind die durchschnittlichen Preise am Stromterminmarkt der EEX gegenüber dem Vormonat wieder gesunken. Der Preis für das Handelsjahr 2027 ist wieder auf knapp 90 Euro pro Megawattstunde gefallen, während die Preise für spätere Lieferjahre im betrachteten zehnjährigen Handelszeitraum weitgehend konstant blieben. Diese Entwicklung führt zu einem insgesamt leicht niedrigeren durchschnittlichen Terminpreisniveau, welches […]
Photovoltaik boomt, doch ein erheblicher Teil des erzeugten Solarstroms wird weiterhin ins Netz abgegeben – oft ohne wirtschaftlichen Nutzen. Die Wärmeerzeugung aus Photovoltaik-Überschussstrom gilt als naheliegende Lösung. In der Praxis entscheidet jedoch die technische Ausgestaltung der Leistungsregelung darüber, wie effizient und netzverträglich dieses Potenzial genutzt wird.
Gut ein Jahr nach Haussuchungen und Verhaftungen legt die Staatsanwaltschaft den Fall nun dem Landgericht vor. Zwei Beschuldigte sollen einen Schaden von mindestens zwölf Millionen Euro verursacht haben.
Die Analysten von Thema gehen davon aus, dass Gaskraftwerke nur in wenigen Knappheitsjahren ausreichend Erlöse mit Blick auf die Amortisation erzielen werden. Allerdings schmälern auch ein zu starker Ausbau von Gaskraftwerken und zusätzlich installierte Batteriespeicher sowie andere Flexibilitäten die Einnahmen über die gesamte Laufzeit.
Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) Berlin haben die Studie „A minimal methanol backstop for high-electrification scenarios“ veröffentlicht. Darin plädieren sie dafür, eher mit Methanol als mit Wasserstoff den Restbedarf in einem weitgehend elektrifizierten Energiesystem zu decken. Die Gesamtsystemkosten liegen nach ihren Berechnungen nur geringfügig höher, wobei der Einsatz von Methanol verschiedene Vorteile bei Infrastruktur und Lagerung bringt, die so noch gar nicht richtig einzupreisen sind.
Eine aktuelle Analyse von Pexapark zeigt, dass eine hohe Solarstromproduktion und eine schwächere Nachfrage zu einem Rückgang der Marktwertfaktoren für Solarstrom in Frankreich, Deutschland, Italien, Polen und Spanien geführt haben. In diesen Ländern steigt zudem der Anteil der Solarstromproduktion in Stunden mit negativen Strompreisen.
Das Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz sieht für 2026 und 2027 Ausschreibungen für den Neubau von Erzeugungsanlagen vor. Favorisiert werden vor allem Gaskraftwerke. Diese Kraftwerksstrategie stößt auf Kritik.
In einem gemeinsamen Projekt untersuchen die Hochschule Osnabrück und Reederei Norden-Frisia, wie Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz der Reederei den Strom der auf dem Gelände installierten Photovoltaik-Anlage für die erste vollelektrische Fähre auf der Nordsee zur Verfügung stellen können.
Angesichts einer Marktgröße und dem erheblichen IRR-Potenzial haben die Analysten Deutschland auf Platz eins gesetzt. Großbritannien und Bulgarien teilen sich den zweiten Platz. Bis 2030 gehen die Analysten von einem Wachstum des Co-Location-Markts von 457 Prozent bei der installierten Leistung auf rund 35 Gigawatt aus.
Nach einem deutlichen Rückgang 2024 sind die Umsätze der Speicherunternehmen im vergangenen Jahr wieder deutlich gewachsen und werden wohl auch in diesem Jahr noch steigen, wie aus der Marktanalyse des BVES hervorgeht. Allerdings wächst aktuell die Unsicherheit in der Branche.
Der von Blackrock unterstützte Entwickler Akaysha Energy gibt an, dass Kreditgeber 60 bis 80 Prozent vertraglich gesicherte Einnahmen verlangen, bevor sie Kredite für große Batteriespeicherprojekte in Deutschland bereitstellen. CCO Paul Curnow sagt, die Vertragsstrukturen, die Akaysha bei der Umsetzung von Batteriespeicher-Projekten in Deutschland einsetzen will, basierten auf den Erfahrungen in Australien.
Im vergangenen Jahr lag die neu installierte Leistung von Energiespeichern, ohne Pumpspeicherkraftwerke, bei 112 Gigawatt weltweit. Nach den Erwartungen von BNEF soll die kumuliert installierte Speicherleistung auf 2,9 Terawatt bis 2036 steigen. Trotz des deutlich anziehenden Zubaus lag die Ratio des Photovoltaik-Speicher-Zubaus im vergangenen Jahr noch bei 6:1.
Wie schon bei der Vorstellung der Eckpunkte sind nun auch die Reaktionen auf den Kabinettsbeschluss zum Gebäudemodernisierungsgesetz überwiegend kritisch. Zu den negativen Aspekten gehören demnach vor allem die längere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, steigende Heizkosten und die Verschleppung fälliger Modernisierungen im Gebäudebestand.
Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft weist darauf hin, dass kaum flexible Netzanschlussverträge zustande kommen. Daher brauche es einen im EEG verankerten Rechtsrahmen für die flexible Netznutzung,
In seiner Stellungnahme auf den Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes weist der Bundesverband Wärmepumpe auf Unklarheiten und Rückschritte hin. Vor allem kritisiert er, dass die sogenannte Biotreppe für neu eingebaute Heizungen nicht bis zur vollständigen Klimaneutralität ausdekliniert ist und nicht deutlich wird, was für Heizungen gilt, die nach 2024 installiert wurden. Die Branchenvertreter fordern, die verbindliche Beratung der Gebäudeeigentümer beizubehalten und den bürokratischen Aufwand nicht weiter zu erhöhen.
China hat das EU-Verbot chinesischer Wechselrichter in EU-finanzierten Photovoltaik-Projekten scharf kritisiert und gewarnt, der Schritt könne Handelsbeziehungen, Lieferketten und die Energiewende in Europa gefährden.
Bereits im Februar hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine systematische Einbettung der Vergütungsansprüche von EEG-Anlagen in das energiewirtschaftliche Abrechnungsjahr der Netzbetreiber rechtens ist. In der Auszahlungspraxis sind laufende Abschlagszahlungen dennoch weiter gängige Praxis, wie Rechtsanwalt Martin Maslaton zur Einordnung des Urteils erklärte.
Nur in 17 der 82 deutschen Großstädte wurde in den letzten zwei Jahren gemäß dem EEG-Ausbauziel für 2040 und den Flächenpotenzialen ausreichend Photovoltaik-Leistung installiert. Das zeigt eine Analyse der Deutschen Umwelthilfe. Die Millionenstädte belegen Plätze im hinteren Mittelfeld.
Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert lag mit 4,94 Cent pro Kilowattstunde leicht unter dem der letzten Auktion. Die Bundesnetzagentur hat in dieser Runde insgesamt 2.295 Megawatt Freiflächen-Leistung ausgeschrieben.
Noch niedriger lag der Marktwert Solar den Übertragungsnetzbetreibern zufolge bisher nur im April 2020. Zudem gab es im Vormonat 492 Viertelstunden mit negativen Strompreisen. Die Epex Spot senkt die Mindestpreisgrenze auf den gekoppelten europäischen Day-ahead-Strombörsen auf -600 Euro je Megawattstunde absenken
Der Münchner Konzern hat sich mit der Arbeitnehmervertretung auf einen sozialverträglichen Abbau geeinigt. Betriebsbedingte Kündigungen soll es daher nicht geben, wobei der größte Standort in Burghausen am stärksten vom Stellenabbau betroffen ist.
Auf dem „Solarpower Summit“ in Brüssel machen zwei Akteure aus der Ukraine deutlich, welche Rolle Photovoltaik und Batteriespeicher in dem Land spielen können und was die Europäische Union aus der Erfahrung unter dem Krieg lernen kann. Besonders relevant sind Anlagen auf Krankenhäusern und Schulen.
Die Software berechnet Lastflüsse im Stromnetz. Auf dieser Basis schlägt sie Schalthandlungen vor. 50Hertz will sie Netzbetreibern, Forschern und anderen Parteien zur freien Nutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung stellen.
Das italienische Photovoltaik-Unternehmen gibt den Wirkungsgrad des Moduls mit 20,02 Prozent an. Es ist für architektonisch und ästhetisch anspruchsvolle Photovoltaik-Anlagen gedacht.
Das neue Modul des österreichischen Photovoltaik-Unternehmens hat einen Wirkungsgrad von 23,52 Prozent. Es handelt sich um ein Glas-Glas-Modul mit 108 Topcon-Halbzellen, die rückseitig kontaktiert sind.
Im Labor »Pero-Si-SCALE« lassen sich innovative Zelldesigns auf industrielle Formate hochskalieren. Die Perowskit-Silizium-Tandemtechnologie gilt dabei aus Sicht der Freiburger Forscher als doppelter Hoffnungsträger: zum einen für noch effizientere Solarmodule, zum anderen für einen Wiedereinstieg europäischer Hersteller in die Photovoltaik-Produktion.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller gibt an, den weltweit höchsten Wirkungsgrad für eine Silizium-Solarzelle erreicht zu haben. Das Ergebnis bestätigte das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH).
Das Feuer breitete sich unter der Dachkonstruktion aus. Die Feuerwehr muss die Solardachziegel aufwändig abbauen, bevor sie den Brand vollständig löschen konnte. Ein Feuerwehrmann erlitt während des Brandes einen Stromschlag.
Fassadenverkleidungen aus Solarmodulen sind teilweise günstiger als aus Holz oder Kunststoff und sie erzeugen zusätzlich Strom. Es werden aber geprüfte und zugelassene Photovoltaik-Module benötigt, die selten sind. Im pv magazine Podcast diskutieren wir die Spielregeln dieses besonderen Marktsegmentes mit Experten von Solarwatt und ATB-Becker Photovoltaik aus Österreich. Wir schauen uns auch die Marktaussichten für Parkplatzüberdachungen an.
Das schwedische Unternehmen hat das 4-Stunden-Speicherprojekt nach eigenen Angaben zur Baureife gebracht. Die Netzanschlusszusage und alle erforderlichen Genehmigungen für das größte Speicherprojekt in einer deutschen Großstadt liegen vor.
Das irische Unternehmen, das zur Marke R&S Group aus der Schweiz gehört, bietet einen sogenannten Interface Transformator, mit dem sich Energieerzeugung, -speicherung und Netzanschluss in einer gemeinsamen Infrastruktur verbinden lässt. Diese integrierte Lösung bietet Kyte Powertech zufolge projektabhängig Einsparungen von etwa 10 bis 20 Prozent auf Infrastrukturebene.
In rund zwei Wochen soll der Spatenstich erfolgen. Die Inbetriebnahme des Photovoltaik-Kraftwerks soll voraussichtlich im September 2027 erfolgen. Zu möglichen Plänen, einen Batteriespeicher zu ergänzen, machten die Unternehmen zunächst keine Angaben.