Am 24. Juni bietet der pv magazine Focus 2026 kompakte Experteneinblicke zu bankfähigen BESS-Projekten und optimiertem Energiemanagement für Residential- und C&I-Anwendungen in Europa.

Die Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energien, Ursula Heinen-Esser, vermisst in der aktuellen Energiepolitik den roten Faden. In der neuen pv magazine Podcast-Reihe „Stimmen der Energiewende“ diskutieren wir mit ihr unter anderem über Netzpaket, EEG, Kraftwerksstrategie und den Kapazitätsmarkt für Gaskraftwerke.
Unabhängige Einschätzung von historischen und zukünftig erzielbaren Erlösen für Großbatteriespeicher
Der März brachte einen deutlichen Anstieg der Batterieerlöse. Trotz nur moderater Veränderungen im durchschnittlichen Preisniveau sorgte das Zusammenspiel aus solarbedingten Preistälern und fossil getriebenen Preisspitzen für ein deutlich attraktiveres Handelsumfeld. Lennard Wilkening, CEO und Mitgründer von Suena Energy, analysiert die Entwicklungen im März und erklärt, warum insbesondere marktübergreifende Strategien an Bedeutung gewinnen.
Welche Chancen die Alternative Fuels Infrastructure Regulation für Photovoltaik-Systemanbieter bietet, erörtet Jochen Paukert, Executive Vice President der Kontron AG und und Managing Director der Kontron E-Systems GmbH.
Wird der Redispatch-Vorbehalt wie vorgeschlagen umgesetzt, droht eine Ausweisung von sehr umfangreichen Vorbehaltsgebieten und in diesen ein weitgehender Investitionsstopp. Was noch geändert werden muss, erklärt Lion Hirth, Professor für Energiepolitik an der Hertie School.
Das Prinzip der Lastspitzenkappung ist schnell verstanden: Ein Gewerbespeicher lädt in Zeiten mit niedrigem Strombezug und entlädt gezielt in Zeiten hoher Last, damit die gemessene Spitze am Netzanschlusspunkt sinkt. Dadurch reduziert sich die Leistungspreiskomponente der Netzentgelte, die sich für Kunden mit registrierter Lastgangmessung aus der Jahreshöchstlast in Kilowatt multipliziert mit dem Leistungspreis in Euro pro […]
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller gibt an, den weltweit höchsten Wirkungsgrad für eine Silizium-Solarzelle erreicht zu haben. Das Ergebnis bestätigte das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH).
Die Bundesnetzagentur hat klargestellt, dass für Photovoltaik-Dachanlagen mit Zuschlag in der Juni-Ausschreibung noch keine Netzentgelte mit Finanzierungsfunktion gezahlt werden müssen. Anscheinend gab es entsprechende Befürchtungen potenzieller Bieter.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller teilte mit, dass seine Topcon-kompatible Hybrid-Solarzelle mit Rückkontakt einen Wirkungsgrad von 28,0 Prozent erreichte. Das Ergebnis ist vom Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) bestätigt worden.
Nahezu alle Photovoltaik-Freiflächenanlagen aus den drei Ausschreibungsrunden 2023 sind realisiert worden. Dies liegt deutlich über dem Durchschnitt. Solche und weitere Auswertungen bietet das Start-up Ohmnify auf seiner Plattform.
Die Regeln zur Abregelung von kleinen Photovoltaik-Anlagen sollten an die Vorgaben für steuerbare Verbraucher im Paragraf 14a des Energiewirtschaftsgesetzes angepasst werden. Nach Ansicht des Forums Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) im VDE ist die bisherige unterschiedliche Behandlung nicht effizient.
Noch in der zweiten Jahreshälfte könnten erste Teile der Anlage in Sachsen-Anhalt ans Netz gehen. Bis Ende Juni sollen dafür 300 Batterieeinheiten angeliefert und installiert werden. Die tiefen Preise an der Strombörse zeigen deutlich, es fehlt an Speichern.
Im Pilotprojekt „SUREVIVE“ wird erprobt, wie der Speicher das Stromsystem selbst aktiv stabilisieren. In einem ersten Test hat die Anlage im Mittelspannungsnetz auch im sogenannten netzbildenden Modus so reagiert, wie es Westnetz berechnet und erwartet hat.
Das System kombiniert Batterie, Hybridwechselrichter und Heimenergiemanagementsystem in einem Gerät. Zur Einbindung weiterer Verbraucher unterstützt das System unter anderem Wärmepumpen über SG-Ready-Schnittstellen. Zudem ist eine Verbindung mit der Tesla-eigenen Wallbox vorgesehen.
Die erst kürzlich beschlossene Privilegierung für große Batteriespeicher in einem Umkreis von 200 Metern um Umspannwerke könnte mit der nächsten Novelle des Baugesetzbuches schon wieder Geschichte sein. Zumindest will die Politik den Streifen auf 100 bis 200 Meter um Umspannwerke eindampfen.
In ihrem gemeinsamen Vorschlag sprechen die Unternehmen von einer „Deutschlandgeschwindigkeit“ beim Netzausbau auf Verteilnetzebene. Für einen weiteren Ausbau von Photovoltaik und Windkraft in allen Netzgebieten sollten zudem bundesweit einheitliche flexible Netzanschlussvereinbarungen für Einspeiser etabliert werden.
In der neuen Podcastreihe sprechen wir mit Menschen, die die Energiewende an entscheidender Stelle mitgestalten. Die Moderatoren Michael Fuhs, pv magazine Chefredakteur, und Stefan Müller, COO von Enerparc, wollen von der Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie wissen, wie sie sich zur Energiepolitik der Bundesregierung aufstellt.
Die EU-Kommission verschärft ihren Kurs gegenüber chinesischen Wechselrichterherstellern. Nach Informationen aus Kommissionskreisen sollen mit EU-Geldern finanzierte Projekte künftig keine Geräte sogenannter Hochrisiko-Anbieter mehr einsetzen dürfen. Hintergrund sind Warnungen vor möglichen Eingriffen in Stromnetze und kritische Infrastruktur.
Die vom Bundeswirtschaftsministerium eingebrachte EEG-Novelle verschlechtert die Bedingungen für Photovoltaik-Dachanlagen. Stattdessen sollen mehr Solarparks ausgeschrieben werden. Das senkt die Systemkosten, so das Wuppertal-Institut – allerdings nur leicht und auf Kosten der Klimaziele.
EEG-Novelle, Netzpaket und Kraftwerksstrategie gehen nun in die Ressortabstimmung. Gegenüber den Referentenentwürfen aus dem Bundeswirtschaftsministerium sind sie kaum verändert – trotz umfassender Kritik von Verbänden und Wissenschaftlern.
Eine neue Studie von Connect Energy Economics im Auftrag von bne, DIHK, EEX und VEA zeigt, dass Finanzhilfen in Milliardenhöhe nicht mit zentralen EU-Vorgaben in Einklang stehen. Effektiver und effizienter zur Stärkung der Versorgungssicherheit wäre eine Absicherungspflicht.
Die Nachfrage nach Silizium aus der Photovoltaik-Industrie ging zurück. Wacker Chemie konnte das EBITDA trotzdem fast auf dem Niveau des Vorjahresquartals halten.
Rund 100 Aussteller nutzen die Chance auf der Messe in Wien, ihre Produkte zu präsentieren. Der Besucherandrang hielt sich in Grenzen, was auch daran lag, dass die Messe mit der Eröffnung des ersten Fördercalls für Photovoltaik-Anlagen und Speicher in diesem Jahr zusammenfiel.
Die deutschen Regionen können bei Erreichen der Erneuerbare-Ausbauziele bis 2033 jährlich gut zwölf Milliarden Euro Wertschöpfung erzielen. Davon profitieren besonders strukturschwache Kommunen und Landkreise. Das zeigt eine Studie von drei Wirtschaftsforschungsinstituten.
GESI realisiert derzeit drei Batteriespeicher-Großprojekte mit einer Anschlussleistung von insgesamt 2,6 Gigawatt. Allianz Global Investors erwirbt einen 51-Prozent-Anteil am bayerischen Unternehmen.
Berechnungen von Ember zeigen, dass die Stromerzeugung aus Erneuerbaren 2025 stärker stieg als der Verbrauch. Die Photovoltaik wird die Atomenergie 2026 weltweit wohl überholen, so die Ember-Experten.
Die Fraunhofer-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, das färbende Photovoltaik-Folien mit transparenten Aussparungen versieht. Das macht es möglich, Muster zu erzeugen. So können Hersteller etwa die Optik von Dachziegeln imitieren oder Firmenlogos auf Module bringen, so das Fraunhofer ISE.
Den Wissenschaftler zufolge werden zwar Fluorpolymere in bestimmten Komponenten wie Rückseitenfolien oder Beschichtungen verwendet. Es gibt aber keine gesicherten Belege dafür, dass PFAS aus Modulen auslaugen. Die Forscher weisen zudem auf die weit verbreitete Verwirrung hinsichtlich der verschiedenen PFAS-Typen hin und fordern eine klarere Kommunikation.
Zwölf Millionen Schweizer Franken Förderung stehen für energie- und ressourceneffiziente Industrieprozesse zur Verfügung, wozu auch das Recycling von Solarmodulen und Batterien zählt. Die Bewerbungsfrist für Konsortien läuft bis zum 30. Juni.
Der neue Mikrowechselrichter der MI-Serie von Atmoce kann zwei Module pro Gerät anschließen und bietet dennoch eine individuelle Leistungsoptimierung auf Modulebene.
Mit einem auf Galvanik basierendes Inline-Metallisierungsverfahren haben die Freiburger Forscher den Silberverbrauch gegenüber herkömmlichen Topcon-Solarzellen um den Faktor 10 reduziert. Die galvanisierten Kupfer-Kontakte haben nach Einschätzung des Fraunhofer ISE das Potenzial, den Silberbedarf von Topcon-Solarzellen fast vollständig zu ersetzen.
Baywa re hat die 4,5-Megawatt-Anlage in Biessenhofen gebaut. Die Module sind zwei Meter hoch aufgeständert, so dass Kühe und Kälber darunter Schatten finden. Den erzeugten Solarstrom nutzt Investor Nestlé in seinem benachbarten Werk.
60 Prozent des Strombedarfs lassen sich mit Photovoltaik und Speicher in dem Mehrfamilienhaus mit Wärmepumpe und Ladesäulen decken. Das Konzept der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung ist nach Ansicht des Unternehmens dabei deutlich leichter realisierbar als Photovoltaik-Mieterstrom.
Die bisher registrierten Photovoltaik-Anlagen für den Vormonat belaufen sich auf 1227,3 Megawatt. Es sind wieder mehr Photovoltaik-Dachanlagen installiert worden. Mehr als die Hälfte des Zubaus entfällt jedoch weiterhin auf Freiflächenanlagen. Eine große Steigerung gab es bei den Stecker-Solar-Geräten.
Frank Borchardt vom VDE FNN bestätigt, dass es bei Kleinsterzeugungsanlagen keine begrenzte Modulleistung gibt, wenn die Wechselrichterleistung am Einspeisepunkt auf 800 Voltampere begrenzt ist. Für eine erneute Verschärfung der Vorschrift sieht er keinen Grund, auch wenn einige Verteilnetzbetreiber mit Verweis auf die Übergangsfrist für die VDE 4105 die Laienanmeldung bislang nicht akzeptieren.
In der niederösterreichischen Landeshauptstadt war bislang die Installation von Photovoltaik-Anlagen verboten, sofern sie von öffentlichem Grund aus einsehbar waren. Diese Regelung kippten die Verfassungsrichter nun.