Am 24. Juni bietet der pv magazine Focus 2026 kompakte Experteneinblicke zu bankfähigen BESS-Projekten und optimiertem Energiemanagement für Residential- und C&I-Anwendungen in Europa.
Um die Systemkosten des deutschen Stroms zu senken, setzt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in einem Gastartikel der FAZ neben Großbatterien auch auf Gas. Einen ökonomisch sinnvollen und schnellen Weg erwähnt sie dagegen nicht, meint Bastian Gierull. Der CEO von Octopus Energy Deutschland antwortet im Namen der Smart-Meter-Initiative (SMI) von Octopus, Tibber, Ostrom und Rabot Energy.
In der Ausgabe vom März 2026 stellten wir fest, dass die bärische Marktstimmung, die hauptsächlich auf das milde Wetter und die schwächeren Brennstoff- und CO2-Preise zurückzuführen war, durch den US-Angriff auf den Iran Ende Februar abrupt umgeschlagen ist. Obwohl der März ebenfalls mit relativ mildem Wetter begann, prägte der Konflikt im Nahen Osten weiterhin die […]
Warum bleibt Photovoltaik auf Gewerbedächern hinter ihrem Potenzial? Die kontinuierlich steigende installierte Gesamtleistung in Deutschland ist vielfach belegt, und nicht nur die Dena beschreibt Gewerbedächer als unverzichtbare Fläche für die Klimaneutralität. Was die vielen Studien nicht zeigen: Was passiert, wenn ein Unternehmen tatsächlich loslegt. Denn zwischen dem politischen Ziel und der gebohrten Unterkonstruktion liegen Entscheidungen, […]
Der Ausbau von großer Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Kombination mit Batteriespeichern wird politisch seit Jahren als Schlüssel zur Energiewende beschrieben. Zumal erneuerbare Energien heute die günstigste Form der Stromerzeugung sind. Mehr Solarstrom, mehr Flexibilität, weniger Abregelung – die Zielbilder sind klar formuliert. Doch zwischen Anspruch und Realität klafft eine wachsende Lücke. In der Praxis entscheidet nicht die […]
Die Erlöspotenziale für Batteriespeicher stiegen im März 2026 wieder auf knapp 200.000 Euro pro Megawatt und Jahr an – nach einem Tiefstwert von 95.000 Euro im Februar. Dies geht aus einer Analyse unseres ISEA Battery Revenue Index hervor, den wir auf der Datenplattform battery-charts.de veröffentlichen.
Der Bundesverband bemängelt unter anderem, dass die Bundesnetzagentur das neue Verfahren für den Netzanschluss großer Batteriespeicher noch nicht abschließend geprüft hat und fürchtet daher weitere Anpassungen im laufenden Verfahren. Zudem müssten die Speicher immernoch mit reinen Verbrauchsanlagen konkurrieren, was ihrer Rolle nicht gerecht werde.
Frank Borchardt vom VDE FNN bestätigt, dass es bei Kleinsterzeugungsanlagen keine begrenzte Modulleistung gibt, wenn die Wechselrichterleistung am Einspeisepunkt auf 800 Voltampere begrenzt ist. Für eine erneute Verschärfung der Vorschrift sieht er keinen Grund, auch wenn einige Verteilnetzbetreiber mit Verweis auf die Übergangsfrist für die VDE 4105 die Laienanmeldung bislang nicht akzeptieren.
In der niederösterreichischen Landeshauptstadt war bislang die Installation von Photovoltaik-Anlagen verboten, sofern sie von öffentlichem Grund aus einsehbar waren. Diese Regelung kippten die Verfassungsrichter nun.
Sigenergy, Arausol und Memodo setzen das Projekt derzeit gemeinsam um und planen den Netzanschluss für den Sommer. Es sieht eine Photovoltaik-Leistung von 11,6 Megawatt vor, die mit einer Batteriekapazität von 20 Megawattstunden gekoppelt wird. Dafür werden 1660 Batteriemodule von Sigenergy mit jeweils 12 Kilowattstunden Kapazität eingesetzt. Eigentümerin der Anlage ist die DGS GmbH, die sich in der Innovationsausschreibung im vergangenen September auch einen Zuschlag für das Projekt sicherte.
Der Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid hat gemeinsam mit einer Gruppe von Schweizer Energieexperten ein Whitepaper veröffentlicht. Es zeigt auf, wie die Schweiz bis 2050 bis zu 40 Gigawatt Photovoltaik-Leistung integrieren kann, ohne dabei den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Stromnetzes zu gefährden.
Carmen Izquierdo Serrano, CEO von der Plattform N-Teaser, berichtete über die neuesten Entwicklungen auf dem „Ready-to-Build“-Markt im Land. Dabei gibt sie auch Einblicke in den aktuellen Markt für große Batteriespeicher.
Zum symbolischen Spatenstich kam Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies nach Wilhelmshaven. Die Inbetriebnahme des Batteriespeichers mit 50 Megawatt Leistung und 100 Megawattstunden Kapazität ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.
Das neue Produkt „Anker Solix Solarbank Max AC“ geht über die übliche Speicherkapazität für Balkonanlagen hinaus. Es verfügt über einen 3,5-Kilowatt-Wechselrichter, Plug-in-Funktionen für eine einfache Selbstinstallation sowie eine Erweiterbarkeit auf 42 Kilowattstunden – zu einem Preis ab 2299* Euro. Am 26. Mai soll die Vorverkaufskampagne starten, wobei es in Deutschland dann noch einen kostenlosen Smart Meter zum Produkt gibt.
Auf der „Lab“-Session des Battery Business & Development Forums 2026 diskutierten Branchenexperten anhand zweier Projekte die Schritte von Ready-to-Built über die Finanzierung bis zum Baustart. Zum BBDF, organisiert von pv magazine, Solarpower Europe und Conexio PSE, trafen sich über 530 Branchenexperten.
Der chinesische photovoltaik-Hersteller hat seine neue Strategie „Longi One“ vorgestellt. Diese sieht vor, von einem Systemdesign mit mehreren Anbietern auf eine einheitliche Photovoltaik-plus-Speicher-Architektur umzustellen, die auf eigenen Technologien basiert. Dabei gibt es verschiedene Versionen für kleine und große Anlagen.
Die Landesregierung hat ihr bestehendes Kontingent für Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Zielabweichungsverfahren auf 10.000 Hektar verdoppelt. Allerdings gibt es neu entwickelte Kriterien, die unter anderem eine Verschärfung bei den zulässigen Bodenpunkten vorsieht.
In einer Studie hat das Institut der deutschen Wirtschaft aufgezeigt, dass sich kleine und mittlere Mieterstromprojekte nicht mehr rechnen werden, wenn die Einspeisevergütung aus dem EEG gestrichen werden sollte. Alternativen wie die Direktvermarktung könnten den Wegfall nur begrenzt kompensieren.
Kommunale Versorger und Verbände warnen vor der geplanten Reform des Gebäudeenergiegesetzes: Die Abschaffung der 65-Prozent-Regel, eine abgeschwächte Biotreppe und die Grüngasquote könnten Investitionen gefährden und falsche Anreize im Wärmemarkt setzen.
Nach mehreren Jahren starken Wachstums wird der Zubau bei Photovoltaik-Anlagen 2025 voraussichtlich um 15 Prozent auf 1526 Megawatt zurückgehen, wie Swissolar auf dem Schweizer Photovoltaik-Kongress veröffentlichte. Diese Entwicklung vollzieht sich vor dem Hintergrund eines Wandels in der Branche, der von Speicherthemen und den Herausforderungen der Netzintegration vorangetrieben wird.
78 Prozent der Befragten empfinden die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten als bedrohlich. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren und von Speichern sollte die Bundesregierung entgegenwirken, sagten mehr als zwei Drittel.
Fenecon und The Mobility House Solutions arbeiten künftig zusammen, um Ladeinfrastruktur in großem Stil zu realisieren. Und zwar gerade dort, wo es eher limitierende Faktoren für den Ausbau gibt.
Bislang wird die Optimierungssoftware, die von 1Komma5° entwickelt wurde, den Endkunden zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Künftig sollen sie auch Energieversorger, Hersteller von Energiesystemen und Installateure direkt nutzen.
Die Investmentgesellschaft Blackstone hat Pläne für eine Partnerschaft mit dem Photovoltaik- und Speicherprojektentwickler im Zuge einer strukturierten Kapitalbeteiligung in Höhe von 250 Millionen Euro bekannt gegeben. Die Investition wird die Projektpläne von Sunotec in Europa sowie die Expansion des Unternehmens in neue Bereiche, darunter den Aufbau von Netzinfrastruktur, unterstützen.
Die Preise für Polysilizium sind in den vergangenen Wochen aufgrund eines anhaltenden Überangebots und einer nachlassenden Nachfrage stark gefallen. Sie sanken vorübergehend auf sehr niedrige Niveaus, bevor sie sich leicht oberhalb von 50 Yuan pro Kilogramm stabilisierten. Damit liegen sie jedoch weiterhin nahe historischer Tiefstände und unter den Produktionskosten.
Privatanleger können noch bis zum 13. April die Aktien des chinesischen Photovoltaik-Unternehmens zeichnen. Sigenergy hat bereits einige internationale Ankerinvestoren für seinen Börsengang an Bord.
Mit einem auf Galvanik basierendes Inline-Metallisierungsverfahren haben die Freiburger Forscher den Silberverbrauch gegenüber herkömmlichen Topcon-Solarzellen um den Faktor 10 reduziert. Die galvanisierten Kupfer-Kontakte haben nach Einschätzung des Fraunhofer ISE das Potenzial, den Silberbedarf von Topcon-Solarzellen fast vollständig zu ersetzen.
Künstliche Intelligenz soll das Asset Management von Solarparks effizienter machen. Das Start-up Aevy automatisiert Dokumentationspflichten, prüft Wartungsprozesse und erweitert seinen Ansatz zunehmend auf die technische Due Diligence.
Die IT-Sicherheitsfirma Jakkaru konnte Mirkowechselrichter der Firma AP Systems hacken. Auch ein sogenanntes Kill-Switch-Szenario, bei dem sich durch Knopfdruck zehntausende Wechselrichter gleichzeitig abschalten lassen, um den Netzbetrieb zu stören, sei durch die entdeckte Sicherheitslücke möglich gewesen.
Forscher der TU München, des KIT, von DESY und der KTH Stockholm haben untersucht, warum Perowskit-Zellen unter schnellen Temperaturwechseln an Leistung verlieren. Zwei Studien zeigen, wie thermisch induzierte Spannungen und Phasenumwandlungen die Zellen schädigen und warum bestimmte organische Spacer-Moleküle die Struktur besser stabilisieren können.
Die Bundesnetzagentur soll künftig entscheiden, wann ein Cyberangriff im Energiesystem als schwerwiegend gilt. Eine neue, nicht öffentlich zugängliche Studie des Fraunhofer IOSB-AST liefert dafür erstmals eine systematische Bewertungsmethodik.
Mit der geprüften Systemlösung lassen sich dem Anbieter zufolge nun Photovoltaik-Anlagen auf begrünten Dachflächen leichter planen und umsetzen. Das Montagesystem „PMT EVO GREEN“ ist dabei schon einige Zeit auf dem Markt verfügbar.
Interview: Mit der neuen VDE-AR-N 4105:2026-03 sind Leistungsgrenzen für Stecker-Solar-Geräte gefallen, wie Marcus Vietzke von Indielux erklärt. Damit gebe es keine Leistungsbeschränkung bei der Modulleistung und der Speicherkapazität für die Laienanmeldung von Stecker-Solar-Geräten. Aus seiner Sicht lässt sich damit der Turbo im Segment der Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung zünden. Im Interview erklärt er, worauf bei der Realisierung der Anlagen zu achten ist und warum es sich lohnt, auch wenn die Einspeiseleistung auf 800 Watt begrenzt sein muss.
In Deutschland und Österreich verkauft das Unternehmen unter dem Namen Solago Balkon-Photovoltaik und als Solarhandel24 auch Komponenten sowie Komplettanlagen bis 25 Kilowatt an Endkunden. Jetzt weitet Solago dieses Konzept, mit dem im vergangenen Jahr 250 Millionen Euro Umsatz erzielt wurden, auf die Niederlande und Belgien aus.
Den neuesten Zahlen der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien zufolge trug die Photovoltaik den größten Teil zu den weltweit im letzten Jahr neu installierten 692 Gigawatt an Erneuerbare-Energien-Anlagen bei. Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung erreichte bis Ende vergangenen Jahres 2,4 Terawatt.
Die Montage erfolgt ohne Eingriff in die Modulstruktur. Die Lösung eignet sich sowohl für bestehende als auch neue Photovoltaik-Anlagen.